Ein breit abgestütztes Projekt.
Im Dezember 2004 wurde von der Grundeigentümerin SBB ein Gestaltungsplan für das Projekt Stadtraum HB – so lautete der bisherige Projektname – eingereicht. Wichtigste Entwicklungsvorgaben für das Bauprojekt entlang den Gleisen des Zürcher Hauptbahnhofes waren:
- hohe soziale, ökonomische und ökologische Qualität
- hohe architektonische Relevanz, klare Identität und Funktionalität
- nachhaltige Aufwertung des Gebietes und Interaktion mit den angrenzenden Stadtquartieren
- Ausbau in Etappen
Am 18. Januar 2006 stimmte der Zürcher Gemeinderat dem Gestaltungsplan ohne Gegenstimme zu. An der Volksabstimmung vom 24. September 2006 hiess eine Mehrheit der Zürcher StimmbürgerInnen das Projekt gut.
Der neue Stadtteil fügt sich in die bestehende Stadtstruktur ein, bereichert sie mit neuen öffentlichen Räumen und bringt eine sorgfältig austarierte Nutzung. Die zentrale Europaallee, so breit wie die Bahnhofstrasse, führt zu einem Platz bei der Kanonengasse. Die Kreise 4 und 5 erhalten mit dem Negrelli-Steg – einer Fussgänger- und Velopasserelle – eine neue Verbindung über die Gleise.
