Kunstprojekt Europaallee.
Bei der Gebietsentwicklung der Europaallee kommt der Kunst im öffentlichen Raum von Anfang an eine gewichtige Rolle zu. Im Juni 2009 schrieb das Amt für Städtebau – im Auftrag des Tiefbauamts und auf Initiative der AG Kunst im öffentlichen Raum – einen Kuratorenwettbewerb für ein Gesamtkonzept aus. Gesucht war eine tragende Idee für künstlerische Eingriffe, die sich wie ein roter Faden durch die Bauetappen ziehen. Dabei sollten die einzelnen Kunstwerke den neuen Ort stärken, Identität schaffen, das «weltoffene Klima Zürichs spürbar» machen. Siegerprojekt ist «Space» des Zürcher Kurators Patrick Huber im Team mit Evtixia Bibassis.
Das Konzept sieht zwei Phasen vor. Während der Bauzeit – Phase «under construction» - zwischen 2011 und 2019 wird die Baustelle Europaallee mit zeitlich beschränkten, künstlerischen Interventionen bespielt. Vorgesehen sind musikalische, skulpturale, performative, zeichnerische und fotografische Eingriffe (z.B. Konzerte auf der Baustelle). Nach Abschluss der Bauarbeiten ab 2010 – Phase «constructed» – sollen in erster Linie Licht und Klänge eine nichtalltägliche Wahrnehmung des Ortes erzeugen. Der Kunstmasterplan für den neuen Stadtteil soll exemplarischen Charakter haben und eine zukunftsweisende Umsetzung von Kunst im öffentlichen Raum aufzeigen. Die künstlerischen Beiträge in dem bedeutenden und weiträumigen Areal werden vom Kuratorium bestimmt und koordiniert.

